Hoch hinaus

Hoch hinaus wollte Artemis um über den Salbei an die wohl schmackhaften Beifußblätter zu gelangen. Das war tatsächlich auch von Erfolg gekrönt. Allerdings gestaltete sich der Abgang dann doch etwas abrupt, so dass sie aus ihrer Rückenlage befreit werden musste.

Das Frühjahr naht

Schon am 19.02.22 begrüßte Hera das neue Jahr. Inzwischen ist sie schon recht munter, erwärmt sich doch das Gewächshaus dank der intensiven Sonnenstrahlung auf über 25°C. Soweit sind die Schlüpflinge des letzten Jahres noch nicht ganz. Allerdings wagte sich gestern das erste Jungtier an die Oberfläche um die Lage zu peilen.

Camouflage

Tarnung ist das halbe Leben. Das gilt natürlich besonders für die Weibchen. Letztendlich liegt es an Ihnen ihre Population zu sichern und dauerhaft zu erhalten. Dafür sind die auffällig blauen Männchen gar nicht so wichtig.

Frühlingserwachen!

Nun ist es wohl endgültig. Der Frühling setzt sich jetzt durch. Nach und nach graben sich immer mehr Tiere aus. Äneas im Hintergrund hat gerade eben das diesjährige Licht der Welt erblickt, während im Vordergrund Artemis bereits seit einigen Tagen wach ist.

Frühlingserwachen?

Ein paar warme Tage im Februar reichen hier bei uns im kühlen Oberschwaben doch noch nicht um endgültig die Winterstarre zu beenden. Nur kurze Zeit nach dieser Aufnahme war der Schlüpfling vom Vorjahr wieder verschwunden und war seitdem nicht mehr zu sehen.

Lichtblick

Selbst in düsteren lock – down – Zeiten gibt es hier und da Lichtblicke. Von der Pandemie unbeeindruckt, erblickte der kleine Gecko vor zwei Tagen im Elternterrarium das Licht der Welt. Beide Eltern zeigen keinerlei Interesse an ihrem Schlüpling, so dass er für’s erste im großen Elternterrarium verbleibt.

Relax

Dieses Jahr will bei uns der Sommer nicht so recht. Durchwachsen, unbeständig und feucht. Wenn es mal warm ist, weht ein fast immer ein kräftiger Wind, der für eine deutliche Abkühlung sorgt. An einem der wenigen heißen Tage ruht Pelias mit ausgestreckten Beinen und weit ausgestrecktem Kopf, um möglichst viel Sonne abzukriegen.

Seltener Gast


Eigentlich hatte ich schon länger mit ihrem Erscheinen gerechnet, liegt das Freigehege für die Schildkröten doch nur wenige Meter vom Wald entfernt. Die Mischung aus schnell abtrocknenden Kies, freien und trockenen Strukturen müssten doch auch Lebensansprüchen der inzwischen seltenen Zauneidechse genügen. Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Weibchen dauerhaft im Freigehege etabliert und vielleicht sogar Eier ablegt.

Klimawandel

Da war die Überraschung groß. Trotz intensiver Suche, konnten dieser Schlüpfling und seine drei Geschwister nach einem mehrtätigen Schlechtwetterereignis im vergangenen August nicht mehr im Freigehege gefunden werden. Ende letzter Woche tauchten alle vier nacheinander wieder auf. Annähernd sieben Monate hatten sie den Winter im Freien überstanden. Und das in Oberschwaben! Das wäre in einem normalen Winter nicht möglich gewesen.

Naturnahe Aufzucht

In gut strukturierten und ausreichend großen Terrarien klappt manchmal die Aufzucht von Jungtieren auch im Beisein der Elterntiere. Das entspricht den natürlichen Gegebenheiten, da eine räumliche Trennung von Jung- bzw. Elterntieren im Freiland nicht vorkommt. Allerdings scheint es hierbei in Gefangenschaft individuelle Unterschiede zu geben. Denn bei einigen Elternpaaren klappt’s bei manchen nicht.