Lichtblick

Selbst in düsteren lock – down – Zeiten gibt es hier und da Lichtblicke. Von der Pandemie unbeeindruckt, erblickte der kleine Gecko vor zwei Tagen im Elternterrarium das Licht der Welt. Beide Eltern zeigen keinerlei Interesse an ihrem Schlüpling, so dass er für’s erste im großen Elternterrarium verbleibt.

Relax

Dieses Jahr will bei uns der Sommer nicht so recht. Durchwachsen, unbeständig und feucht. Wenn es mal warm ist, weht ein fast immer ein kräftiger Wind, der für eine deutliche Abkühlung sorgt. An einem der wenigen heißen Tage ruht Pelias mit ausgestreckten Beinen und weit ausgestrecktem Kopf, um möglichst viel Sonne abzukriegen.

Seltener Gast


Eigentlich hatte ich schon länger mit ihrem Erscheinen gerechnet, liegt das Freigehege für die Schildkröten doch nur wenige Meter vom Wald entfernt. Die Mischung aus schnell abtrocknenden Kies, freien und trockenen Strukturen müssten doch auch Lebensansprüchen der inzwischen seltenen Zauneidechse genügen. Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Weibchen dauerhaft im Freigehege etabliert und vielleicht sogar Eier ablegt.

Klimawandel

Da war die Überraschung groß. Trotz intensiver Suche, konnten dieser Schlüpfling und seine drei Geschwister nach einem mehrtätigen Schlechtwetterereignis im vergangenen August nicht mehr im Freigehege gefunden werden. Ende letzter Woche tauchten alle vier nacheinander wieder auf. Annähernd sieben Monate hatten sie den Winter im Freien überstanden. Und das in Oberschwaben! Das wäre in einem normalen Winter nicht möglich gewesen.

Naturnahe Aufzucht

In gut strukturierten und ausreichend großen Terrarien klappt manchmal die Aufzucht von Jungtieren auch im Beisein der Elterntiere. Das entspricht den natürlichen Gegebenheiten, da eine räumliche Trennung von Jung- bzw. Elterntieren im Freiland nicht vorkommt. Allerdings scheint es hierbei in Gefangenschaft individuelle Unterschiede zu geben. Denn bei einigen Elternpaaren klappt’s bei manchen nicht.

Finale

Das Schildkrötenjahr 2019 geht langsam aber sicher zu Ende. Nur ab und zu, wenn der Föhn die Temperaturen nach oben treibt, riskiert das ein oder andere Tier noch einen kurzen Blick in die nun unwirtliche Welt. Nächste Woche soll es bei uns ja deutlich kühler werden, dann ist die diesjährige Saison endgültig vorüber.

Wohlfühlwetter

Endlich sind bei uns die Temperaturen mal so, dass sich die Schildkröten tatsächlich mal zu Hause fühlen. Nach einer frühmorgendlichen Aufwärmphase geht’s auf Nahrungssuche. Danach wird bis zum Abend geruht bevor noch ein paar Runden durch’s Gehege gedreht werden.

Sommeraspekt

Im Juni ist das Freigehege eigentlich am schönsten anzuschauen. Alles sprießt und grünt. Nahrung ist im Überfluß vorhanden und gleichzeitig auch viele Deckungs- und Versteckmöglichkeiten. Das Gewächshaus im Hintergrund wird nun kaum mehr genutzt.

Platzwahl

Bei den derzeit herrschenden Außentemperaturen empfiehlt sich eine Eiablage im geschützten Gewächshaus. Aber muss es ausgerechnet das Schlafhäuschen sein? Hera scheint der gleichen Ansicht zu sein und wartet geduldig bis Artemis mit der Eiablage fertig ist.

Begrüßung


Nachdem bereits sechs meiner acht Schildkröten ihren Winterschlaf beendet haben, kam nun heute Pelias zum Vorschein. Noch etwas verschlafen genießt er die ersten Sonnenstrahlen des Jahres als er sogleich von Athene im Jahr 2019 begrüßt wird.